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BITTER, das ist BITTER! ALBERT BITTER!

 

 

В это смутное время эпохи корона-вируса ушел из жизни Альберт Биттер.

В последнее время это имя стали все реже вспоминать на берегах Рейна и в городе-партнере Москвы - славном Дюссельдорфе. Еще меньше о нем знали и в самой первопрестольной...

Это имя принадлежит 90-м годам. Москве Юрия Михайловича Лужкова. Особенно, в самом начале 90-х, когда москвичам было худо. И поэтому из Германии сначали полетели посылки простых немцев, благодарных России за свое объединение, а потом самолеты с медицинским оборудованием, медикаментами, реанимационными автомобилями и даже пожарные машины. Короче, все что было так необходимо городу для организации нормальной жизни своих жителей.

Их было много - наших немецких друзей. В Баварии и Берлине, в Гамбурге и Ганновере. А в Дюссельдорфе одним из наших верных друзей стал издатель популярного журнала TOP DÜSSELDORF MAGAZIN Альберт Биттер. Об удивительной трансформации светского льва с берегов Рейна в верного друга России и Москвы, в учредителя Общества дружбы Дюссельдорф - Москва, избранного почетным гражданином Москвы, Вы, наш дорогой гость, узнаете из ниже:

 

 

 

Im Jahre 1990 wurde zunächst die DEUTSCH – SOWJETISCHE Freundschaft e.V. durch den Verleger und Herausgeber des TOP Magazin, Albert H. Bitter, und 10 Gründungsmitgliedern  gegründet. Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahre 1991 wurde diese Gesellschaft umbenannt in DEUTSCH – RUSSISCHE Freundschaft Düsseldorf – Moskau e.V.

Bei Gründung des Vereins dachten wir zunächst in erster Linie an Hilfstransporte für Kinderkranken- und Waisenhäuser nach Moskau und Russland. Satzungsgemäß wurden nur männliche Mitglieder aufgenommen, die auch die sehr schwere körperliche Arbeit hierfür in Deutschland und Russland bei größtenteils eisiger Kälte bewältigen konnten.

Dabei waren zwei Ärzte für den medizinischen Verstand, zwei Spediteure, die uns das ganze gesammelte und gekaufte Material in Deutschland transportierten, aber auch Künstler – wie Jörg Immendorff -, Brauerei-Botschafter für unser leibliches Wohl, sogar ein Blumenhändler, der unsere Frauen mit Blumen für die mannigfaltige Abwesenheit der Männer beglückte, aber auch ein Fotograf, der das ganze im Bild für spätere Zeiten festhielt.

Im Nachfolgenden gibt der Gründer eine historische Kurz-Dokumentation über unsere 23-jährige Vereinsgeschichte bekannt. Darüber hinaus finden Sie einen Querschnitt von 85 Fotos mit Bildunterschriften über unsere langjährige Tätigkeit. Es existiert außerdem eine ausführliche Dokumentation in neun Bänden, bestehend vorwiegend aus Zeitungsberichten von 1990 – 2013.

 

Wie kam es zu der Deutsch- Russischen Freundschaft

(von Albert H.Bitter)

 

Im Herbst 1988 haben wir uns im TOP MAGAZIN im Rahmen einer Redaktionskonferenz beraten, welche Präsente wir unseren Kunden zu Weihnachten schenken. Kaufen wir einen 50 – Mark – Artikel, der nachher irgendwo herumsteht oder machen wir mal etwas Sinnvolles ? Damals war Michail S. Gorbatschow Präsident der Sowjetunion und reformierte dort kräftig. Schlagworte wie Perestroika oder Glasnost waren an der Tagesordnung. Er war und ist heute noch in Deutschland hoch angesehen, so daß wir uns damals entschlossen haben, zum russisch-orthodoxen Weihnachtsfest russische Waisenkinder zu beschenken. Auf der Königsallee veranstaltete TOP MAGAZIN im November 1988 die erste große Benefiz-Veranstaltung. Damals haben wir nicht erwartet, daß an diesem Abend soviel Geld gespendet wurde.

Nach Rücksprache mit der sowjetischen Botschaft in Bonn bat man uns, doch die Hälfte des Geldes in Einwegspritzen, -kanülen und Antibiotika für die größte russische Kinderklinik zu verwenden, dann würde man uns auch helfen, die vielen Puppen, Teddybären und sonstiges Spielzeug zollfrei nach Moskau zu bringen und uns hierfür noch kostenlos ein sowjetisches Flugzeug besorgen. Gesagt – getan. Im Januar 1989 ging der erste Hilfstransport von Düsseldorf nach Moskau zur Children`s Clinic No. 9. Das war übrigens der erste Luft-Hilfstransport, der von deutschem Boden nach Russland befördert wurde.

Wir alle dachten, die Sowjetunion ist ein hochtechnisiertes Land, in der Raumfahrt die Nummer 1 und entsprechend müßten dort auch die Krankenhäuser aussehen. Doch das war weit gefehlt. Was wir damals in der Kinderklinik zu sehen bekamen, war so erschreckend, daß wir nach Rückkehr in 10 deutschen Metropolstädten von Berlin bis München Pressekonferenzen einberufen haben, um die Situation zu schildern und um Hilfe gebeten. Daraus ist dann auch später dankenswerterweise die große deutsche Russlandhilfe entstanden. Von dieser Stelle aus nochmals herzlichen Dank an alle Hilfsorganisationen, Verlage und Fernsehstationen, die sich Anfang der 90-er Jahre hieran beteiligt haben.

Sehr schnell wurde dann die Deutsch – Russische Freundschaft Düsseldorf – Moskau e.V. gegründet. Zweck des Vereins ist die Pflege der Kontakte zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation, insbesondere der Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Moskau, Förderung des kulturellen Austausches zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation, Förderung des Jugend- und Schüleraustausches zwischen der Bundesrepublik und der Russischen Föderation und materielle Unterstützung von russischen Kinderkrankenhäusern und Waisenhäusern.

Bereits am 01. Juni 1992 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Moskau unterzeichnet. Hieran hat die Deutsch – Russische Freundschaft einen großen Anteil an Vorbereitungsarbeiten geleistet. Bei unserem 1. Luft-Hilfstransport nach Moskau im Januar 1989 wurde ich begleitet von Friedhelm Riegel und einem Bild-Journalisten aus Berlin. Eingeladen wurden wir von dem damaligen Oberbürgermeister Tschaichin in`s Moskauer Rathaus. Auf dem Weg dorthin überlegte ich mir, was ich ihm erzählen wollte. Da fiel mir u.a. ein; frage ihn doch einmal, was er von einer Städtepartnerschaft zwischen Moskau und Düsseldorf hält. Von dieser Idee war der Oberbürgermeister sofort begeistert. Zurück in Düsseldorf habe ich das dann unserem damaligen Oberbürgermeister Klaus Bungert erzählt. Seine Antwort lautete: Das schaffst Du doch nie, die mit 12,5 Millionen Einwohnern und wir gerade mal mit 560.000.Ich sagte, warte mal ab. Bei jedem Folgebesuch im Moskauer Rathaus stand bei mir auf der Tagesordnung unter Punkt 1: die Städtepartnerschaft.

Wie schon oben erwähnt, am 01. Juni 1992 flogen Oberbürgermeister Klaus Bungert, Bürgermeister Josef Kürten, Bürgermeisterin Marlies Smeets, Bürgermeister Heinz Winterwerber und ich nach Moskau zur Unterzeichnung der Städtepartnerschaft Düsseldorf – Moskau. Bis heute ist dies unsere erfolgreichste Städtepartnerschaft, sei es auf wirtschaftlichem oder kulturellem Gebiet.

All die Jahre gab es ein enges Besuchsverhältnis zur Moskauer Stadtregierung und –verwaltung. Der Unterzeichner konnte bei jedem seiner bisherigen 180 Moskau-Besuche einen freundschaftlichen Besuch im Moskauer Rathaus oder der Stadt-DUMA einplanen.

In den Jahren 1989 – 1996 hat der Verein 16 Hilfstransporte – davon neun mit der grossen Antonov-Frachtmaschine, einen mit der Iljuschin 76 – nach Moskau befördert und der Children`s Clinic No. 9 übergeben. Darüber hinaus unterstützte der Verein auch die Sozialklinik Nr. 5 und die älteste Hautklinik der Welt in Moskau. Der Warenwert dieser Sendungen, die in erster Linie aus medizinisch-technischen Geräten, einem kompletten Operationssaal, medizinischen Gebrauchsgütern und Babynahrung bestanden, betrug 24,8 Millionen DM; also ca. 13 Mill EURO. Anläßlich des 10-jährigen Vereins-„Jubiläums“ wurde im Jahr 2001 ein weiterer Transport im Werte von DM 480.000,– per Jumbo-Lastzug auf den Weg gebracht. Bei jedem Transport dachte der Verein auch an die 1.250 kranken Kinder der Klinik. Alle Kinder erhielten bei jedem Transport Puppen, Teddys, Spielzeug und Schokolade. Allen Spendern und Helfern von dieser Stelle aus nochmals herzlichen Dank für die 23-jährige Unterstützung.

Von 2001 bis 2007 unterhielt die DEUTSCH-RUSSISCHE FREUNDSCHAFT eine weitere Patenschaft zu dem Kinderheim Nr. 11 in Moskau. Hier leben ständig etwa 700 behinderte und schwerstbehinderte Kinder, die zum Teil wegen der Behinderung von ihren Eltern verstoßen wurden oder keine Eltern mehr haben. Diesem Kinderheim haben wir zunächst ca. 850 Puppen, Teddys und Stofftiere zur Verfügung gestellt sowie einige Tausend US-$ in bar für dringend notwendige Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial.

Von April bis September 2002 konnten wir dort mit Hilfe der Messe Düsseldorf ein Rehabilitationsbad mit allen dazugehörigen Einrichtungen bauen lassen und durch die Bürgermeister von Düsseldorf und Moskau seiner Bestimmung am 16.09.2002 übergeben.

Darüber hinaus wurde die Leiterin des Kinderheimes Nr. 11 im Oktober 2002 nach Düsseldorf zur RehaCare-Ausstellung eingeladen, um hier diverse Geräte für die Rehabilitation der behinderten Kinder auszusuchen. Gekauft haben wir Geräte für ca. EUR 30.000.–. Sie konnten im Sommer 2003 dem Kinderheim Nr. 11 übergeben werden. Dank an die Messe Düsseldorf und die Spedition Schenker, die diesen Transport trotz größter Zollschwierigkeiten durchgeführt haben. Auch in den Folgejahren konnten wir dem Kinderheim Nr. 11 mit   Geldspenden von EUR 35.000,– für notwendige Einrichtungsgegenstände helfen sowie einem therapeutischen Laufbandgerät für EURO 11.000.–. Das Gerät haben wir am 29.07.2004 nach den manchmal sehr schwierigen Zollformalitäten in Moskau persönlich übergeben.

Auch im Jahre 2008 sind wir unserer sozialen Verpflichtung nachgekommen und haben EUR 20.000,– für dringend notwendige Gegenstände in Moskau an ein Kinderheim, in dem 0 – 4-jährige stark behinderte Kinder versorgt werden und an die Kinderpolyklinik Moskau übergeben. Außerdem wurde in den Jahren 2007 – 2011 der Jugendaustausch zwischen Moskau und Düsseldorf finanziell unterstützt und zwar das Linguistische Gymnasium Nr. 1513 in Moskau und das Geschwister – Scholl – Gymnasium in Düsseldorf.

Aber auch andere Dinge unterstützte unser Verein DRF e.V. im Jahre 2008 wie z. B. die Moskau Tanks Footballer gegen die Düsseldorfer Bulldozer mit EURO 5.000,- z.G. des Kinderhospiz Regenbogenland oder das Bolschoi-Ballett, das ebenfalls im Jahre 2008 ein einwöchiges Gastspiel mit insgesamt 122 Personen in der Deutschen Oper am Rhein absolvierte mit EURO 10.000,–.

Im Jahre 2009 bin ich mit dem Moskauer Bürgermeister Anatolij Petrov und Minister Wadim W. Danilin einen Tag lang, kreuz und quer durch Moskau gefahren und haben dort einen Park ausgesucht, der ein halbes Jahr später durch unseren Oberbürgermeister Dirk Elbers und den Moskauer Oberbürgermeister Jurij M. Lushkov als Düsseldorf-Park eingeweiht wurde. Es ist ein großer repräsentativer Park mit acht Eingängen, die in deutsch und russisch beschildert sind und in der Größenordnung in etwa unserem Hofgarten gleicht. Die beiden OB`s pflanzten dort eine echt deutsche Eiche, die zuvor von Düsseldorf nach Moskau transportiert wurde. Im Jahre 2011 stiftete die DEUTSCH-RUSSISCHE FREUNDSCHAFT e.V. eine groß angelegte in Bronze geschmiedete Sitzbank um die dort gepflanzte Eiche im Werte von EURO 24.000,–, die ebenfalls von unserem Oberbürgermeister Dirk Elbers enthüllt wurde.

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